
Das Fernsehbild läuft, aber der Programmguide bleibt leer. Oder der
Guide zeigt eine andere Sendung, obwohl du den richtigen Kanal geöffnet
hast. Solche Befunde verlangen eine gezielte EPG-Prüfung. Eine
Neuinstallation der gesamten App oder ein neuer Zugang ist dafür kein
sinnvoller erster Reflex.
EPG bezeichnet den elektronischen Programmguide: die Anzeige von Sendungen und Zeiten. Für die Fehlersuche trennst du die Videowiedergabe, die verwendete Datenquelle, die Senderzuordnung und die Zeitdarstellung. Wer diese Bestandteile noch nicht auseinanderhalten kann, sollte zunächst IPTV und seine Programminformationen einordnen.
Dieser Leitfaden behandelt fehlende, veraltete oder falsch dargestellte Programmdaten. Er ist kein vollständiges XMLTV-Entwicklertutorial und keine Zusage, dass jeder Player dieselben Einstellungen anbietet. Halte App-Name und Version, Empfangsgerät sowie einen Beispielsender bereit. Dokumentiere Beobachtungen, bevor du etwas änderst. Ein klar beschriebenes Symptom hilft mehr als mehrere gleichzeitig veränderte Einstellungen. Die folgenden Entscheidungshilfen sind redaktionelle Diagnosewege; sie behaupten keine eigenen Messungen oder garantierten WatchVeya-Funktionen.
Prüfe zuerst, ob die Wiedergabe funktioniert und welche Programminformationen fehlen. Ein leerer Guide bei laufendem Bild ist ein anderer Befund als ein nicht startender Stream. Erfasse den Umfang der Störung, betroffene Sender und den angezeigten Zeitraum. Beginne erst danach mit einer gezielten Prüfung von Quelle, Zuordnung oder Uhrzeit, statt mehrere Einstellungen gleichzeitig zu verändern.
Öffne einen berechtigt verfügbaren Sender und beobachte Bild sowie Ton. Wechsle danach zur Programmanzeige desselben Senders. Notiere getrennt, ob Video startet, ob der Guide Daten enthält und ob die dargestellte Sendung plausibel ist. Eine erfolgreiche Videoprüfung beweist keine vollständige EPG-Abdeckung. Umgekehrt beschreibt eine leere Programmanzeige noch nicht die Ursache.
Unterscheide mindestens diese Symptome: vollständige Leere, einzelne Senderlücken, falsche Sendung, gleichmäßiger Zeitversatz und veraltete Daten. „EPG kaputt“ vermischt diese Suchaufgaben. Eine App, die beim Laden des Guides hängen bleibt, benötigt zusätzlich eine Prüfung des Ladevorgangs und der dokumentierten Ressourcenanforderungen.
Ein hypothetisches Beispiel: Vier Sender lassen sich abspielen, drei besitzen Programmdaten und einer bleibt leer. Beginne dann mit dem fehlenden Sender und seiner Zuordnung. Eine vollständige Neuinstallation würde zu diesem Zeitpunkt mehr verändern, als der Befund begründet. Dokumentiere den Unterschied zwischen den Sendern, ohne daraus sofort einen Fehler des gesamten Dienstes abzuleiten.
Wähle einen betroffenen und, falls vorhanden, einen unauffälligen Vergleichssender. Notiere Datum, lokale Uhrzeit, die ausgewählte Ansicht und den sichtbaren Zeitraum. Prüfe, ob du versehentlich einen Tag außerhalb der verfügbaren Daten ansiehst. Eine leere Zukunftsansicht ist nicht automatisch eine vollständig leere Quelle.
Halte außerdem fest, ob das Problem bereits vor einer App- oder Quellenänderung bestand. „Seit dem Wechsel der Playlist“ ist ein hilfreicher zeitlicher Zusammenhang, aber noch kein Ursachenbeweis. Eine Gegenprobe sollte genau diesen Zusammenhang untersuchen, ohne gleichzeitig Zeitzone und Player zu wechseln.
Wenn auch Bild und Ton unterbrochen werden, kannst du Wiedergabestörungen unabhängig prüfen. Führe beide Befunde getrennt. Der gemeinsame Zeitpunkt allein beweist weder einen Bandbreitenmangel noch einen falschen EPG-Endpunkt. Beende diesen ersten Prüfschritt mit einem eindeutigen Satz darüber, was funktioniert und was tatsächlich fehlt.
Identifiziere die EPG-Quelle und die dokumentierte Aktualisierungsfunktion deines Players. Ein erfolgreicher Abruf sagt noch nichts darüber aus, ob die gelieferten Daten den gewünschten Tag und Sender enthalten. Vergleiche deshalb Ladeergebnis und Datenzeitraum getrennt. Verwende bestätigte Quellenangaben und notiere konkrete Meldungen, bevor du eine Adresse austauschst oder gespeicherte Programmdaten löschst, deren Wiederherstellung noch ungeklärt ist.
Prüfe, ob der Guide bereits über den eingerichteten Zugang bereitgestellt wird oder ob deine App ausdrücklich eine externe Quelle verwendet. Suche dafür die aktuelle Dokumentation der konkreten App-Version. Ein Feldname aus einem fremden Player ist kein Beleg dafür, dass deine App denselben Weg unterstützt.
Falls eine separate EPG-Adresse benötigt wird, verwende die bestätigte Angabe des zuständigen Dienstes. Ergänze keine Endpunkte oder Parameter auf Verdacht. Personalisierten Quellenadressen können Zugangsinformationen zugeordnet sein; behandle vollständige Links deshalb wie private Konfiguration. Für öffentliche Rückfragen reichen normalerweise bereinigte Meldungen und die Beschreibung der verwendeten Methode.
SS IPTV beschreibt beispielsweise eine externe Guide-Quelle in der Playlist und warnt vor zusätzlicher Einbindung, wenn bereits eigene Programmdaten vorhanden sind. Diese Beschreibung ist app-spezifisch und kein allgemeiner Einrichtungsschritt für alle IPTV-Player. SS IPTV: externe Programmdaten.
Notiere bei einer dokumentierten Aktualisierung drei Ergebnisse: Wird ein Abruf gestartet? Wird ein Abschluss oder Fehler angezeigt? Welche Tage sind anschließend verfügbar? Eine aktuelle Abrufzeit kann mit alten oder unvollständigen Daten zusammenfallen. Frage dann nach dem Inhalt der Quelle, nicht nur nach dem letzten Ladezeitpunkt.
Prüfe einen Beispielsender für den heutigen Tag und einen weiteren angezeigten Zeitraum. Verändere dabei die Quelle nicht. Ein einzelner fehlender Zeitraum liefert eine andere Frage als ein durchgehend leerer Guide. Dokumentiere auch, ob bereits bestehende Einträge nach der Aktualisierung unverändert bleiben.
Du kannst Programmdaten im Testprotokoll prüfen, um diese Beobachtungen mit Gerät und App-Version zu verbinden. Das Protokoll soll keine erfolgreichen Abrufe erfinden; nicht sichtbare Informationen bleiben als unbekannt markiert.
Falls ein konkreter Ladefehler erscheint, halte den Wortlaut fest: Meldungen beim Laden der Quelle einordnen. Wiederhole einen gescheiterten Abruf nicht fortlaufend, ohne die dokumentierte Empfehlung der App oder des Dienstes zu prüfen. Eine bloße Wiederholung erklärt weder den Inhalt der Quelle noch den Grund des Fehlers.
Prüfe bei einzelnen Lücken oder falschen Sendungen zuerst die Zuordnung zwischen Sender und Programmdaten. Sichtbare Namen allein reichen dafür nicht immer aus. Vergleiche die dokumentierten Kennungen und Zuordnungsfelder deiner App mit der EPG-Quelle. Ändere zunächst nur einen betroffenen Sender und kontrolliere das Ergebnis, bevor du dieselbe Änderung auf weitere Einträge überträgst oder eine ganze Liste ersetzt.
XMLTV unterscheidet eine Kanalkennung von einem angezeigten Kanalnamen. Programme verweisen auf einen Kanal; die Kanalposition in der Datei bestimmt nicht dessen Bedeutung. Für eine technische Zuordnungsprüfung sind daher die Kennungen relevant, nicht allein die Reihenfolge oder eine ähnlich geschriebene Bildschirmbeschriftung. Offizielle XMLTV-Formatdefinition.
Das bedeutet nicht, dass du als TV-Nutzer XML-Dateien bearbeiten musst. Bitte bei Bedarf den Dienst oder App-Support um eine Prüfung der konkreten Zuordnung. Nenne den sichtbaren Sendernamen und die Kennung, sofern deine App diese anzeigt. Wenn du keine Kennung siehst, schreibe genau das. Erfinde keinen technischen Wert aus dem Bildschirmnamen.
Ein hypothetischer Fall: Zwei Einträge besitzen denselben kurzen Namen, stehen aber für unterschiedliche regionale Varianten. Der Guide eines Eintrags kann dann plausibel aussehen und trotzdem zur anderen Variante gehören. Prüfe deshalb zusätzlich Region, Sprache oder weitere dokumentierte Unterscheidungsmerkmale. Eine pauschale Zeitverschiebung würde diesen Zuordnungsfehler nicht lösen.
Der SS-IPTV-Playlist-Editor unterscheidet einen angezeigten und einen standardisierten Namen und beschreibt den standardisierten Namen als relevant für vorhandene Logos und Programmdaten. Das ist ein konkretes Beispiel einer Player-Zuordnung. Übertrage die Feldbezeichnungen nicht auf eine andere App. SS IPTV: Playlist-Editor.
Wähle einen betroffenen Sender und einen Vergleichssender. Prüfe, ob beide überhaupt in der bestätigten Quelle abgedeckt werden. Ein technisch korrekt zugeordneter Sender kann keine nicht gelieferten Sendungen anzeigen. Frage nach der Abdeckung, bevor du die gesamte Playlist umbenennst.
Halte jede Änderung mit altem Wert, neuem Wert und anschließendem Befund fest. Zeigt der Guide nun die richtige Sendung, prüfe zusätzlich den Zeitraum. Ein scheinbar passender aktueller Titel ist noch kein vollständiger Nachweis über alle Tage.
Wenn dieselbe Zuordnungsregel bei weiteren Sendern benötigt wird, bestätige zuerst, dass diese Sender denselben dokumentierten Fall erfüllen. Gleichnamige Einträge und unterschiedliche Quellen benötigen möglicherweise unterschiedliche Prüfungen. Stoppe die Übertragung einer Änderung, sobald der nächste Sender einen anderen Befund zeigt, und untersuche diesen Fall separat.
Vergleiche bei falschen Zeiten die Geräteuhr, die ausgewählte Zeitzone, einen konkreten Programmeintrag und die Dokumentation einer möglichen Zeitverschiebung. Ein gleichmäßiger Versatz ist ein Hinweis, keine fertige Diagnose. Wende einen Offset erst an, wenn Richtung und Bezug eindeutig erklärt sind. Bei einzelnen falschen Sendungen prüfe zusätzlich die Zuordnung, statt sämtliche Programmdaten pauschal zu verschieben.
Notiere die auf dem Empfangsgerät angezeigte lokale Zeit. Vergleiche anschließend für einen Sender den Titel und die Startzeit im Guide mit einer nachvollziehbaren Programmauskunft derselben Senderausgabe. Halte beide Werte und den jeweiligen Bezug fest. Ein Vergleich mit einer anderen regionalen Ausgabe kann einen Zuordnungsfehler als Zeitfehler erscheinen lassen.
Die XMLTV-Definition beschreibt Zeitangaben mit optionaler Zeitzonenangabe. Ohne ausdrücklich angegebene Zeitzone wird UTC angenommen. Diese Formatregel erklärt, warum Quelleninterpretation und lokale Anzeige getrennt geprüft werden müssen; sie belegt nicht, dass dein konkreter Player sämtliche Angaben korrekt verarbeitet. XMLTV: Datum und Zeit.
Ein dokumentiertes Offset-Feld kann eine Zeitverschiebung ermöglichen. Prüfe jedoch, welche Daten betroffen sind und wie die App die Richtung definiert. Der SS-IPTV-Editor zeigt beispielsweise ein Feld für EPG Time Shifting. Daraus folgt kein universeller Wert für andere Player oder Quellen. SS IPTV: Zeitverschiebungsfeld.
Wenn ein Fehler rund um eine Zeitumstellung auffällt, dokumentiere das genaue Datum und Beispiele vor sowie nach dem Wechsel. Behandle den Zusammenhang als Prüfhinweis. Ein dauerhaft gesetzter Offset kann eine andere Zeitperiode verändern, in der die Anzeige zuvor richtig war.
Eine zweite Verschiebung ist ebenfalls eine zu prüfende Möglichkeit: Vielleicht wurde bereits eine Quellenanpassung oder ein alter Player-Offset verwendet. Inventarisiere deshalb vorhandene Einstellungen, bevor du einen weiteren Wert hinzufügst. Ändere nur die dokumentierte zuständige Stelle und kontrolliere anschließend mehrere Einträge.
Zeigen nur einzelne Sender einen Versatz, untersuche deren Quelle und Zuordnung separat. Wenn alle betrachteten Sender denselben Unterschied zeigen, frage nach einer gemeinsamen Zeitinterpretation. Beide Beobachtungen begrenzen die nächste Gegenprobe, beweisen aber noch keine Ursache.
Notiere auch, ob die App aktuelle Sendungen oder eine andere Tagesansicht zeigt. Eine falsche Auswahl im Guide darf nicht mit einer technischen Zeitzonenregel verwechselt werden. Beende die Prüfung mit einem festgehaltenen Zeitpaar und einer klaren Frage zur zuständigen Einstellung.
Wähle die Gegenprobe anhand des beobachteten Symptoms und ändere nur eine Variable. Ein vollständig leerer Guide verlangt andere Fragen als einzelne Lücken, ein Zeitversatz oder eine beim Laden blockierende App. Die Matrix begrenzt mögliche Ursachen, ohne eine davon zu beweisen. Prüfe nach jeder Änderung denselben Beispielsender und Zeitraum, damit Ergebnisse vergleichbar bleiben und neue Fehler erkennbar werden.
| Symptom | Begrenzte Hypothese | Nächste Gegenprobe | Zuständige Stelle |
|---|---|---|---|
| Guide vollständig leer | Quelle nicht geladen oder Zeitraum nicht abgedeckt | Ladeergebnis und verfügbaren Tag prüfen | Dienst oder App-Support |
| Einzelne Sender fehlen | Abdeckung oder Zuordnung ungeklärt | Senderkennung und Quelle vergleichen | Quellenanbieter oder App-Support |
| Falsche Sendung | Andere Senderausgabe zugeordnet | Region und Kennung prüfen | Dienst oder Konfiguration |
| Gleichmäßiger Zeitversatz | Gemeinsame Zeitinterpretation ungeklärt | Gerätezeit und Quellenzeit vergleichen | App-Support oder Quelle |
| Veraltete Daten | Abruf oder Quelleninhalt ungeklärt | Abrufzeit gegen Datenzeitraum prüfen | Dienst oder App-Support |
| App blockiert beim Laden | Ressourcen oder Format ungeklärt | Dokumentierte Quellenanforderungen prüfen | App-Entwickler und Quelle |
WENN Bild läuft und der Guide leer ist, DANN prüfe EPG-Quelle und Zeitraum. WENN nur einzelne Sender fehlen, DANN prüfe Abdeckung und Zuordnung. WENN Zeiten gleichmäßig abweichen, DANN dokumentiere Geräte- und Quellenzeit vor einem Offset. WENN die App beim Laden blockiert, DANN prüfe deren dokumentierte Anforderungen, bevor du zusätzliche Quellen einbindest.
SS IPTV warnt ausdrücklich vor großen externen Guide-Quellen auf Fernsehern mit begrenzten Ressourcen. Die Dokumentation nennt eigene Format- und Größenhinweise. Diese Einschränkungen gelten für die beschriebene Implementierung; daraus darf keine allgemeine Dateigröße für alle IPTV-Player entstehen. SS IPTV: Ressourcenhinweise.
Prüfe, ob bereits integrierte Daten und eine zusätzliche externe Quelle gleichzeitig konfiguriert sind. Frage den App-Support, welche Quelle tatsächlich verwendet wird. Entferne nicht beliebig Einträge, wenn die Zuständigkeit noch unbekannt ist.
Ein Cache-Schritt gehört erst in den Ablauf, wenn die App-Dokumentation Zweck und Folgen beschreibt. Unterscheide das Aktualisieren von Programmdaten vom Löschen sämtlicher App-Daten. Sichere notwendige Konfiguration und notiere, welche Einstellung verändert wurde.
Die passende Gegenprobe soll die offene Frage beantworten. Wenn eine Aktualisierung keine neuen Daten bringt, notiere dieses Ergebnis und prüfe den Quelleninhalt. Wiederhole nicht denselben Eingriff unter wechselnden Namen, während die eigentliche Abdeckung des gewünschten Zeitraums ungeklärt bleibt.
Ein verwertbares EPG-Ticket nennt Gerät, App-Version, betroffene Sender, konkrete Zeiten und den beobachteten Datenumfang. Beschreibe zusätzlich, ob Video funktioniert und welche einzelne Gegenprobe bereits durchgeführt wurde. Entferne Zugangsinformationen aus Links und Bildern. Stelle eine begrenzte Frage zur Quelle, Zuordnung oder Zeitdarstellung, damit der zuständige Support den Befund nachvollziehen kann, ohne deine Konfiguration erraten zu müssen.
Verwende eine sachliche Vorlage: „Auf Gerät … mit App … fehlen seit … die Programmdaten für … . Die Videowiedergabe … . Angezeigt wird der Zeitraum … . Die dokumentierte Aktualisierung ergab … . Bitte prüfen Sie … .“ Die Auslassungen sind auszufüllende Felder, keine vorgegebenen erfolgreichen Tests.
Bei einem Zeitfehler ergänze den konkreten Titel, die im Guide angezeigte Startzeit und die Vergleichszeit einschließlich Datumsbezug. Bei einer Zuordnungsfrage ergänze die sichtbare Senderausgabe und eine verfügbare Kennung. Wenn bestimmte Informationen nicht angezeigt werden, kennzeichne sie als unbekannt. Ein unvollständiger ehrlicher Befund ist hilfreicher als eine erfundene technische Diagnose.
Frage auch, welche Programmdaten dein Zugang tatsächlich umfasst. Du kannst EPG-Unterstützung schriftlich abgleichen, ohne aus einer Werbeaussage vollständige Abdeckung aller Sender und Tage abzuleiten. Kläre Quelle, unterstützte App und Umfang anhand der konkreten Nutzung.
Bereinige Screenshots vor öffentlichen Beiträgen. Prüfe nicht nur sichtbare Passwortfelder, sondern auch personalisierte URLs, QR-Codes und lange Adressen. Ein Guide-Link kann mehr Informationen enthalten, als der Dateiname vermuten lässt. Sende vollständige Zugangsdaten nicht an fremde Vergleichsportale oder öffentliche Foren.
Wenn der zuständige Support eine Quellenprüfung benötigt, vereinbare den bestätigten privaten Kanal und die tatsächlich notwendigen Angaben. Veröffentliche stattdessen den bereinigten Fehlertext und den Ablauf. Bewahre Originaldaten privat auf, damit du sie später mit einer bestätigten neuen Angabe vergleichen kannst.
Ein erfolgreicher Eingriff muss erneut am ursprünglichen Befund geprüft werden. Kontrolliere denselben Sender, denselben Zeitraum und zusätzlich einen Vergleichssender. Markiere verbleibende Lücken offen. Eine richtige einzelne Sendung beweist keine vollständige Quellenabdeckung.
Ändere den nächsten Parameter erst, wenn die vorherige Gegenprobe
dokumentiert ist und eine konkrete offene Frage zur Quelle,
Senderzuordnung oder Zeitdarstellung beantwortet werden soll. Für die übergeordneten Voraussetzungen nutze die Einordnung von IPTV und Programminformationen.
Videowiedergabe und Programmdaten sind getrennte Prüfaufgaben. Prüfe die verwendete EPG-Quelle, den verfügbaren Zeitraum und die Senderzuordnung. Ein funktionierender Stream bestätigt keine vollständige Programmdaten-Abdeckung.
Vergleiche einen betroffenen Sender mit einem unauffälligen Sender. Prüfe die Abdeckung der Quelle und die dokumentierte Zuordnung. Sichtbare Namen allein reichen nicht immer aus; verwende verfügbare Kennungen und die konkrete Senderausgabe.
Nein. Dokumentiere zunächst Gerätezeit, Zeitzone und ein konkretes Zeitpaar aus Guide und nachvollziehbarer Programmauskunft. Prüfe vorhandene Verschiebungen und die App-Dokumentation. Ein falscher Senderbezug lässt sich nicht durch pauschales Verschieben aller Zeiten korrigieren.
Nicht automatisch. Prüfe Ladeergebnis und Datenzeitraum getrennt. Eine neu abgerufene Quelle kann weiterhin alte oder unvollständige Einträge enthalten. Notiere, welche Sender und Tage tatsächlich verfügbar sind.
Prüfe die dokumentierten Format- und Ressourcenanforderungen des konkreten Players. Große externe Quellen sind beispielsweise bei SS IPTV ausdrücklich als möglicher Problemfall beschrieben. Übertrage dessen Einschränkungen nicht auf alle Apps und füge nicht wahllos zusätzliche Quellen hinzu.
Nenne Gerät, App-Version, betroffene Sender, Datum, Uhrzeiten und Datenumfang. Beschreibe, ob Video funktioniert und welche Gegenprobe du durchgeführt hast. Entferne Passwörter, Tokens und personalisierte Quellenadressen aus öffentlichen Bildern und Links.